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Sony A7 III – Schneller Autofokus, hoher Dynamikumfang, lautloser Verschluss, 4K Video …

Endlich hat Sony die neue Alpha 7 III veröffentlicht. Anfang Januar habe ich bereits über die möglichen Features spekuliert. Die guten Nachricht zuerst. Fast alle Neuerungen haben den Weg in die neue A7 III gefunden. Respekt Sony. Die neue Alpha soll ab April für 2.300 Euro erhältlich sein.

Sensor

Der 24,2 Megapixel Sensor ist eine Neuentwicklung von Sony und wird rückseitigt belichtet. Das verspricht eine höhere Empfindlichkeit und einen größeren Dynamikumfang. Diese Technik wird bereits bei der Alpha 7RII(I) und der Alpha A9 eingesetzt. Der Dynamikumfang soll bis zu unglaublichen 15 Stufen erreichen. Der ISO-Bereich liegt bei ISO 100 bis ISO 51.200 im normalen und ISO 50 bis ISO 204.800 im erweiterten Bereich.

Autofokus

Eines der wichtigsten Features ist der stark verbesserte Autofokus. Dieser wurde von der A9 übernommen und besitzt insgesamt 693 AF-Punkte zur Phasendetektion und 425 AF-Punkten zur Kontrastdetektion welche insgesamt  93% der Bildfläche abdecken. Der beliebte Augen-Autofokus funktioniert jetzt auch im Nachführ-AF-Modus. Insgesamt soll der neue AF rund doppelt so schnell sein, wie sein Vorgänger.

Geschwindigkeit

Mit der Sony A7 III sind jetzt bis zu 10 Bildern pro Sekunde mit dem elektronischen Verschluss möglich. Mit dem mechanischen Verschluss sind es immer noch sehr gute 8 Bilder pro Sekunde. Bis zu 89 Aufnahmen im Raw Format können ohne Unterbrechungen aufgenommen werden. Im JPEG-Format sind es sogar 177 und im unkomprimierten RAW-Format 40. Das sind top Werte für eine Kamera welche einen Listenpreis von unter 2.5K hat.

Akku

Bei der A7 II haben sich viele über den schwachen Akku beschwert. Für mich persönlich war es weniger störend, da ich immer 3-4 Akkus dabeihatte. Ein Akku reichte für 300-400 Aufnahmen. Der Akku der A7 III soll stark verbessert worden sein. Bis über 700 Aufnahmen sollen mit einer Akkuladung möglich sein. Das ist DSLR-Niveau!

Weiteres …

Des Weiteren spendiert Sony der A7 III einen lautlosen Verschluss, einen zweiten SD-Slot, einen AF-On Button sowie (hurra!) einen Joystick zur schnellen Verschiebung der AF-Punkte und USB 3.1.

Leider …

Der elektronischer Sucher sowie das Display blieben in Ihrer Auflösung identisch zum Vorgänger. Das ist schade, da dadurch das manuelle fokussieren ein Stück weit präziser möglich wäre.
Auch der Preis von 2.300€ ist deutlich höher als der des Vongängers (1.800€).

Zusammenfassung:

Features
Rückseitig belichteter 24,2 Megapixel Exmor R™ Vollformat-Sensor
Bis zu 15 Blendenstufen Dynamik-Umfang
Schneller Autofokus (693 AF-Punkten zur Phasendetektion und 425 AF-Punkten zur Kontrastdetektion). 93% Abdeckung der Bildfläche abdecken
Schneller und zuverlässiger Augen-AF auch bei AF-C
Bis zu 10 Bilder bzw. 8 Bilder pro Sekunde bei voller AF-Nachführung
Buffer von 89 komprimierten RAWs
Verbesserter 5-Achsen Bildstabilisator
Lautloses Auslösen (Silent Shutter)
Bessere Bedienbarkeit durch Joystick zum verschieben des AF-Punktes
Touchscreen
Besserer Akku mit bis zu 710 Auslösungen
4K Video mit voller Pixel-Auslesung über die gesamte Sensorbreite
Zweiter Speicherslot
ISO-Bereich zwischen 100 und 51.200 (erweiterbar auf 50 – 204800)

 

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